Brillengläser auswählen

Moderne Brillengläser können eine ganze Menge ...

Die Gläser, die in Brillen von Apollo zum Einsatz kommen, sind so individuell wie die Bedürfnisse des einzelnen Kunden. Sollen die Brillengläser aus Kunstsoff oder Silikat sein? Entspiegelt, getönt oder beides? Welche Art von Fehlsichtigkeit sollen sie ausgleichen? Und schließlich: In welchem Gestell werden sie getragen? Die Antworten auf diese Fragen und noch viele Punkte mehr bestimmen das ideale Glas. Die Augenoptikerinnen und Augenoptiker bei Apollo helfen Ihnen dabei, es zu finden und beraten Sie gerne bei der Auswahl. Mit mehr als 800 Filialen in ganz Deutschland haben Sie es garantiert nicht weit zu ihnen und finden schnell eine Filiale in Ihrer Nähe .

Wollen Sie sich schon mal vorab oder ganz unabhängig davon über Brillengläser informieren, finden Sie hier jede Menge Wissenswertes zum Thema:

Welche Brillenglastypen gibt es?

Bei Brillengläsern unterscheidet man grundsätzlich zwischen Einstärken-, Mehrstärken- und Filtergläsern. Filtergläser sind getönte Gläser, wie sie bei Sonnenbrillen zum Einsatz kommen. Sie machen nicht nur das Sehen bei grellem Licht angenehmer, sondern filtern auch schädliche UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht und bewahren so das Auge vor Schäden. Eine spezielle Art des Filterglases ist das sogenannte phototrope Brillenglas. Es kann sich der jeweiligen Lichtsituation anpassen. Bei starker Lichteinstrahlung verdunkelt es sich. Lässt die Lichteinstrahlung nach, wird es wieder heller.

Ein- und Mehrstärkengläser korrigieren Sehschwächen: das Einstärkenglas nur eine – entweder eine Kurzsichtigkeit (Myopie) oder eine Weitsichtigkeit (Hyperopie). Mehrstärkengläser wiederum sind so beschaffen und bearbeitet, dass sie beides mit nur einer Brille zugleich korrigieren können. Ihnen verdanken es zum Beispiel viele Kurzsichtige, dass sie auch dann nur eine Brille brauchen, wenn bei Ihnen eine Altersweitsichtigkeit dazu kommt. Ansonsten wäre eine Lesebrille für die Nähe nötig und eine separate Fernbrille für die Weite.

Welche Eigenschaften haben Fern- und Lesebrillengläser?

Um die Wirkung und damit die Eigenschaften von Fern- und Lesebrillengläsern besser zu verstehen, ist es lohnenswert, sich erst einmal die Funktionsweise unserer Augen zu vergegenwärtigen. Das normalsichtige Auge (auch emmeotropes oder rechtsichtes Auge genannt) bildet das Objekt, das es gerade im Fokus hat, scharf auf der Netzhaut ab, sodass wir es klar und deutlich sehen. Wie ein Fotoapparat ist es variabel und hat unterschiedliche Einstellungen parat, je nachdem wie weit das Objekt entfernt ist. Beim Blick in die Nähe zum Beispiel erhöht das Auge seinen Brechwert. Dieser Vorgang nennt sich Akkommodation.

Das kurzsichtige (myope) Auge ist zu stark brechend. Das Sehen in der Nähe funktioniert dadurch ganz gut. Ferne Objekte werden allerdings unscharf abgebildet. Um das zu korrigieren, wird die zu starke Brechkraft des Auges durch ein sogenanntes Minusglas mit negativem Dioptrie-Wert abgeschwächt. Um Minusgläser handelt es sich bei Fernbrillengläsern, die dafür in konkaver Form geschliffen sind. Das heißt: Zum Glasrand hin sind sie etwas dicker.

Gläser für Weitsichtige, also Lesebrillengläser, sind dagegen konvex, sprich: in der Mitte etwas dicker. Ein solches Plusglas mit positivem Dioptrie-Wert gleicht den zu geringen Brechwert des weitsichtigen (hyperopen) Auges aus. Ohne Lesebrille würde seine Akkommodationsfähigkeit nicht ausreichen, um Objekte in der Nähe scharf zu sehen.

Was sind Bifokalgläser?

Mit einer Bifokalbrille (Zweistärkenbrille) kann man im oberen Teil in der Ferne scharf sehen. Blickt man nach unten durch das Lesefeld, kann man in der Nähe scharf sehen. Das heißt, eine Bifokalbrille gleicht zwei Fehlsichtigkeiten aus, meist eine Kurzsichtigkeit und eine Alterssichtigkeit (umgangssprachlich häufig Altersweitsichtigkeit genannt).

Als Erfinder der Bifokalbrille gilt einer der Gründungsväter der Vereinigten Staaten von Amerika: Benjamin Franklin. Er empfand es als lästig, ständig seine Fern- gegen eine Lesebrille zu tauschen. Um 1770 kam ihm die Idee, in seine Brille pro Seite zwei unterschiedliche Linsen mit entsprechender Korrekturwirkung zu montieren. Auch heute noch haben Bifokalbrillen links und rechts je zwei ineinandergearbeite Gläser mit unterschiedlicher Brechkraft und entsprechend unterschiedlicher Wölbung. Daher entsteht zwischen den beiden eine deutliche Trennlinie. Das Lesefenster ist für jeden sichtbar, was viele als unschön empfinden und deswegen Gleitsichtgläser bevorzugen.

Welche Merkmale zeichnen Gleitsichtgläser aus?

In einem Gleitsichtglas sind mehrere Stärken eingearbeitet, und zwar für den Fern-, Nah- und Zwischenbereich (die sogenannte Progressionszone). Der obere Bereich schärft den Blick in die Ferne, der untere Bereich sorgt für den klaren Blick beim Lesen, und der Progressionsbereich dazwischen ermöglicht eine gute Sicht in den Zwischendistanzen. Die Übergänge zwischen diesen Bereichen sind fließend und von außen nicht erkennbar. Damit sind Gleitsichtgläser die eleganteste Lösung, um eine Kurzsichtigkeit und gleichzeitige Altersweitsichtigkeit mit nur einer Brille auszugleiche

Das erste Gleitsichtglas wurde im Jahr 1959 in Frankreich hergestellt. Die Technik dafür wird allerdings ständig weiterentwickelt. Da mehrere Sehstärken in nur einem Glas vereint sind, waren die Gläser früher noch deutlich dicker als Einstärkengläser, die entweder nur eine Kurz- oder Weitsichtigkeit ausgleichen. Heute gilt das nicht mehr. Moderne Verfahren wie Apollos Optimade-Methode ermöglichen es inzwischen, maximal dünne Gleitsichtgläser herzustellen.

Bei der individuellen Anfertigung Ihrer Gleitsichtgläser stellen die speziell ausgebildeten Gleitsicht-Experten von Apollo anhand Ihrer Sehstärke und der Form Ihrer Wunschfassung den optimalen Schliff Ihrer Gläser sicher. Mithilfe des speziellen Optimade-Verfahrens werden die Gläser Ihrer Brille in der Mitte und an den Rändern so dünn wie möglich, bieten jedoch gleichzeitig größtmögliche Stabilität und Sicherheit sowie eine ausgewogene Rechts-/Links-Balance für einen angenehmen Tragekomfort. 92 Prozent aller gefertigten Gleitsichtbrillen werden durch das Optimade-Verfahren dünner, stabiler und ausgewogener.

Das Optimade-Verfahren garantiert individuelle, dünne und stabile Gläser, lässt sich sogar schon bei geringen Stärken anwenden und ist für Sie kostenlos und exklusiv bei Apollo verfügbar.

Was sind Multikomfort-Gläser?

Multikomfort-Gläser sind ähnlich aufgebaut wie Gleitsichtgläser. Auch bei ihnen erfolgt der Übergang der verschiedenen Sehstärken gleitend ohne Trennkante. Der deutliche Unterschied gegenüber Gleitsichtgläsern besteht allerdings darin, dass der Sehbereich für die Ferne entfällt. Dadurch werden die Sehfelder im Nah- und Zwischenbereich vergrößert. Entsprechend eigenen sich diese Gläser keinesfalls fürs Autofahren. Sie sind nicht verkehrstauglich, aber ideal für Bildschirm- und Schreibtischtätigkeiten oder auch andere Arbeiten, bei denen es eher auf den Blick in die Nähe ankommt, nicht auf den in die Ferne.

Je nach Einsatzgebiet können die Brillengläser nach den individuellen Ansprüchen des Trägers gewählt werden: Bei Apollo gibt es die Optionen „Nähe“, „Raum“ und „Relax“.

Die Relax-Brille ist eine Fernbrille mit einer ganz leichten Leseunterstützung von 0,5 Dioptie. Dieses Glas ist für alle Kunden von Mitte 30 bis Mitte 40 gedacht, um ihnen ein ermüdungsfreies Lesen zu ermöglichen. Es hat deutlich weniger Randunschärfen als ein herkömmliches Gleitsichtglas.

Die Raum-Multikomfortbrille ist eine Mischung aus Lese- und Gleitsichtbrille: Hier schwächt sich die Nahstärke nach oben hin sogar so weit ab, dass man von der Nähe bis zu 4 Metern Abstand scharf sehen kann. Allerdings gibt es etwas mehr Einschränkungen an den Rändern des Blickfelds.

Die Multikomfort-Brille (Nähe) stellt ebenfalls eine Mischung aus Lese- und Gleitsichtbrille dar: Die Nahstärke schwächt sich nach oben ab, sodass scharfes Sehen in der Nähe bis zu einem Abstand von 1,5 Metern möglich ist. Jedoch muss man auch bei diesen Brillen mit leichten Einschränkungen an den Rändern des Blickfelds rechnen.

Welche Gläser sind für den Arbeitsplatz geeignet?

Viele Nutzer von digitalen Bildschirmgeräten klagen während oder nach der Nutzung über gereizte oder trockene Augen, undeutliches oder verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit. Diese Symptome werden häufig durch das hochenergetische Licht hervorgerufen, das diese Geräte ausstrahlen.

Gläser von Apollo mit der Ausstattung „Kontraststeigernder & ermüdungsfrei“ reflektieren einen Teil des Lichts, das von digitalen Geräten ausgestrahlt wird, sodass deutlich weniger davon in die Augen gelangen kann. Dadurch werden die Augen von der Dauerbelastung fühlbar entlastet. Der Sehkomfort steigt. Weitere Vorteile: Die Blendung wird reduziert und der Kontrast gesteigert. Die Farben auf dem Bildschirm erscheinen natürlicher und werden klarer wahrgenommen. Alles in allem genießt der Träger einer entsprechenden Brille ein ermüdungsfreieres Sehen, Konzentration und Leistung steigen.

Mehr über Bildschirmarbeitsplatzbrillen und das Thema „Besser sehen im Büro“ lesen Sie hier. Oder kommen Sie in eine der mehr als 800 Apollo-Filialen in Deutschland. Die Apollo-Optikerinnen und -Optiker in der Filiale in Ihrer Nähe freuen sich, Sie individuell zu beraten und bei Ihrer Wahl der richtigen Gläser und Fassung zu unterstützen.

Welche Gläser eignen sich besonders fürs Autofahren?

Apollo hat auch Gläser in seinem breiten Angebot, die speziell für Autofahrer entwickelt wurden. Schließlich fühlen sich laut Umfragen 75 Prozent aller Autofahrer durch Blendeffekte etwa bei Regen oder nachts irritiert. Brillenträger sind besonders betroffen: Durch die auftretenden Lichtreflexionen auf dem Brillenglas wird die Blendung verstärkt und als besonders intensiv empfunden.

Das Autofahrerglas von Apollo reduziert durch seine optimierte Beschichtung die Blendeffekte um 20 Prozent im Vergleich zu einer Superentspiegelung. Die Vorteile dadurch werden vor allem bei Nachtfahrten und Fahrten in der Dämmerung deutlich. Auffallend sind weniger Reflexionen im Brillenglas und eine bessere Hell-Dunkel-Kontrastwahrnehmung. Das Autofahren wird stress- und ermüdungsfreier. Kurzum: Die verbesserte Sicht bringt mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Das spezielle Autofahrerglas wird bei Apollo als Option angeboten. Auch bei Sonnenbrillen sollten Autofahrer übrigens wählerisch sein. Die meisten kennen das Problem, wenn die tief stehende Sonne für flach einfallende Strahlen und eine irritierende Blendung sorgt. Aber auch Reflexionen auf nassen Fahrbahnen, glatt gefahrenen Schneepisten, Wasser- oder Glasoberflächen können die Sicht und damit die Reaktionsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Im Straßenverkehr stellen diese störenden und häufig vorkommenden Sehsituationen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Hochwertige Polarisationsgläser minimieren Reflexionen und sorgen durch ihren speziellen Filter für eine blendfreie Sicht, scharfe Kontraste und natürliche Farben. So erhöhen sie nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr, sondern sie sind auch angenehm für die Augen und schützen sie zu 100 Prozent vor schädlichen UV-Strahlen.

Was bringt eine Entspiegelung?

Für komfortables Sehen, höchste Ästhetik und einen natürlichen, unverfälschten Blick durch eine vollkommen klare und reine Glasoberfläche sollte eine Entspiegelung wie selbstverständlich zu jeder Brille gehören. Diese Veredlung der Gläser mindert störende Lichtreflexe auf der Oberfläche und sorgt so nicht nur für strahlend schöne Augen, sondern auch für perfektes und ermüdungsfreies Sehen. Die Vorteile einer Entspiegelung machen sich vor allem bei künstlichem Licht oder beim Autofahren, vor allem in der Nacht, bemerkbar – aber auch im Kino, in der Schule, am PC oder beim Lesen. Entspiegelungen können auf jedes Brillenglas aufgebracht werden, so dass jeder Brillenträger die Vorzüge entspiegelter Brillengläser genießen kann.

Die perfekten Brillengläser für Sie

Na klar, Ihre neue Brillenfassung soll bequem und stabil sein – und schön natürlich obendrein. Aber das Wichtigste ist, dass Sie mit Ihrer neuen Brille gestochen scharf sehen können. Dafür sorgen Brillengläser, die Ihre Fehlsichtigkeit optimal korrigieren. Doch welches Glas ist perfekt für Sie? Lesen Sie hier, was Sie alles über Brillengläser wissen müssen und wie Sie mit Apollo die besten Gläser für bestes Sehen und Aussehen finden:

Welche Gläser für welches Brillengestell?

Kunststoff oder Glas? Für beide Materialvarianten gilt: Welche für wen am besten geeignet ist, hängt von individuellen Faktoren wie persönlicher Sehstärke und Tragegewohnheit ab, aber auch vom Einsatzbereich der Brille und vom Fassungstyp. Apollo hat sich dem Grundsatz verschrieben, immer die richtige Brille für Ihren Anspruch anzubieten, damit Sie nicht nur zufrieden, sondern von Ihrer neuen Brille und dem Service begeistert sind. Daher bietet Ihnen Apollo neben einem vielfältigen Sortiment mit 1.500 aktuellen Brillenfassungen auch die passenden Qualitätsgläser von namhaften Herstellern an – und das garantiert zum Bestpreis! So können Sie Brillengläser in verschiedenen Qualitätsausführungen sowie komfortable Zusatzoptionen auswählen – ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst. Aber zurück zur Ausgangsfrage: Kunststoff oder Glas?

Kunststoff – leicht, bruchfest, splitterfrei

Kunststoffgläser – auch organisches Glas genannt – werden heute für alle Brillenfassungen verwendet. Sie sind sehr leicht, angenehm zu tragen und besitzen eine hohe Bruchfestigkeit – je nach Material sogar um das Hundertfache höher als bei mineralischen Brillengläsern. Dadurch bieten sie im Alltag mehr Sicherheit. Kunststoffgläser werden deshalb von vielen Brillenträgern bevorzugt.

Kunststoff hat noch weitere Vorteile: Während mineralische Gläser nur in einigen wenigen Farben und mit verhältnismäßig hohem Aufwand getönt werden können, lassen sich Kunststoffgläser bequem mit nahezu allen Tönen bearbeiten. Wer also Brillen als Mode-Accessoire mit bunten Gläsern favorisiert, für den ist Kunststoff als Brillenglasmaterial die erste Wahl.

Mineralische Brillengläser

Mineralische Brillengläser haben einen höheren Härtegrad als Kunststoffgläser und sind deshalb kratzfester, wenn auch etwas schwerer. Gleichzeitig sind sie licht- und UV-beständig. Durch ihre hohe Bruch- und Splittergefahr sollten mineralische Brillengläser nur in voll umfassende Brillenfassungen eingearbeitet werden.

Wie dick sollten Brillengläser sein

Sie wünschen sich sicherlich schöne und schlanke Brillengläser? Na klar! Denn sie sind gefälliger und werten Ihre Brille und Ihr Aussehen auf. Aber bestimmt nicht auch die Brillenfassung die Dicke der Gläser?

Bei einer Kunststofffassung muss nur bedingt auf die Dicke der Gläser geachtet werden. Hier geht es meist nur um den kosmetischen Charakter, wenn man mit dünneren Gläsern arbeitet. Bei einer Metallfassung sieht das anders aus: Hier stört es, wenn dicke Brillengläser über den Metallrand ragen. Bei einer Metallbrille sollten Sie daher ab einer Fehlsichtigkeit von +/-2,0 Dioptrien über ein dünneres Material nachdenken.

Noch wichtiger sind schlanke Gläser, wenn Sie sich für eine randlose Brille oder eine Halbrandbrille entscheiden. Denn hier gibt es keinen schützenden Rahmen, der die Dicke der Gläser kaschieren kann. Bei diesen Fassungsarten werden immer Kunststoffgläser eingesetzt. Denn die Gläser für diese Fassungen müssen mit einer Rille oder mit Löchern versehen werden, damit die Gläser in der Fassung halten können. Bei Mineralgläsern ist diese Bearbeitung nicht möglich.

Die Nachteile von dicken Gläsern

Dicke Gläser sind immer schwerer als hochbrechende, dünnere Gläser. Sie bieten weniger Tragekomfort, zudem sehen sie optisch nicht schön aus. Darüber hinaus können die Wimpern bei zu dicken Gläsern an der Glasinnenseite anstoßen. Das verkratzt die Oberfläche auf Dauer und hinterlässt immer einen Schmierfilm – ganz zu schweigen von einem unangenehmen Gefühl. Eine Problemzone sind auch die dicken Ränder. Dort wird das Licht stärker gebrochen, sodass unschöne und sehbehindernde Farbsäume auftreten können. Außerdem lagert sich an den Rändern, wo Fassung und Gläser aufeinandertreffen, leicht hartnäckiger Schmutz an.

Was kosten neue Brillengläser?

Die Kosten für neue Brillengläser sind sehr unterschiedlich. Sie variieren je nach Material, Veredelung und je nachdem, ob es sich um Ein- oder Mehrstärkengläser handelt. Bei Apollo erhalten Sie Brillen mit Einstärkengläsern bereits ab 20 Euro oder Gleitsichtbrillen ab 70 Euro.

Und egal für welches Glas und für welche Fassung Sie sich entscheiden - bei Apollo gilt die Best-Preis-Garantie. Das heißt: Wenn Sie Ihre Brille (identisches Fassungsmodell inklusive vergleichbarer Glasqualität) tatsächlich bei einem anderen Anbieter günstiger finden, bekommen Sie die Brille bei Apollo zum gleichen Preis.

Wie reinigt man Brillengläser richtig?

Viele Brillenträger pflegen ihre Brillengläser falsch, wenn sie ein Taschentuch zur Hand nehmen, um beispielsweise störende Fettflecken von der Glasoberfläche zu entfernen. Denn Taschentücher nehmen beim Putzen zusätzlichen Schmutz von den Brillengläsern auf, wirken so wie Schmirgelpapier und beschädigen das Glas dabei durch allerkleinste Kratzer. Die Folge: Das Brillenglas ermattet nach und nach. Die Brille wird „blind“. Das Gleiche passiert, wenn Sie feuchte Brillenputztücher verwenden. Denn diese enthalten oftmals starke Reinigungsmittel, die die Oberfläche der Brillengläser beschädigen, schlimmstenfalls die Beschichtung ablösen können. Die Folge sind Flecken auf der Glasfläche und eine nicht mehr störungsfreie Sicht durch die Brillengläser.

Deswegen sollten Sie für die schnelle Brillenpflege Mikrofaser- oder spezielle Brillentücher benutzen oder Sie greifen zu einem für alle Brillenglasmaterialien und Oberflächen geeigneten Brillenpflegespray. Sie entfernen selbst Fett und Feuchtigkeit, ohne dabei lästige Schlieren auf dem Glas zu erzeugen. Für die regelmäßige Brillenreinigung gilt: Die Brillengläser zunächst unter fließendem, handwarmem Wasser abspülen, dann mit einem Tropfen ph-neutralem Spülmittel reinigen und die eventuell vorhandenen Fette von der Glasfläche lösen. Anschließend mit einem Mikrofasertuch trockentupfen oder sanft trockenreiben.

Und noch besser: Sie schauen zu einem regelmäßigen Reinigungs- und Anpassungs-Check in einer der über 800 Apollo-Filialen vorbei. Hier wird neben der professionellen Reinigung im Ultraschallbad auch auf den perfekten Sitz Ihrer Brille geachtet.

Idealerweise heben Sie Ihre Brille in einem hartschaligen Brillenetui auf, sodass sie gegen jegliche Beschädigungen geschützt ist. Selbstverständlich erhalten Sie zu Ihrer neuen Brille von Apollo auch ein passendes Brillenetui.

Wie lange können Ihre neuen Brillengläser halten?

Auch für Brillengläser gibt es gesetzliche Garantiefristen. Natürlich gelten sie nur bei sachgemäßer Behandlung. Aber in der Regel sollten Brillengläser bei sachgemäßer Pflege länger als drei Jahre lang klar bleiben und für einen guten Durchblick sorgen. Allerdings können selbst die besten und schönsten Brillengläser nicht verhindern, dass sich Ihre Sehstärke verändert – bei manchen Trägern kann das sogar jährlich der Fall sein. Da die Änderung der Sehstärke meist schleichend passiert, wird sie oft nicht sofort bemerkt. Gehen Sie daher regelmäßig zum Augenarzt oder in eine unserer mehr als 800 Apollo-Filialen und lassen Sie dort Ihre Sehstärke kontrollieren.