Sicherheit im Straßenverkehr

Jeder Führerscheinanwärter muss sich erst einmal einem Sehtest unterziehen, ältere Autofahrer dagegen nicht. Doch gerade wenn es um die Sicherheit im Straßenverkehr geht, ist eine schnelle Reaktionsgeschwindigkeit das A und O – denn oft geht es um Sekundenbruchteile, die einen Unfall verhindern. Schlechtes Sehen und Hören verzögern die Reaktion jedoch erheblich. Risikofaktoren sind Sehschwächen wie Nachtblindheit und Kurzsichtigkeit, aber auch nachlassendes Seh- und Hörvermögen bei zunehmendem Alter.

Wie funktioniert eine Gleitsichtbrille?

Bereits ab dem 40. Lebensjahr können zudem Augenerkrankungen auftreten wie Grüner oder Grauer Star. Meist fällt es dem Fahrer selbst gar nicht auf, dass sich sein Sehvermögen reduziert hat, da dies nicht schlagartig auftritt, sondern ganz allmählich. Die Gefahr: Das Unfallrisiko steigt. Damit man sich und andere nicht gefährdet, ist es deshalb ratsam, die Sehstärke regelmäßig mithilfe eines Sehtests überprüfen zu lassen.

Eine repräsentative Studie von Apollo und TNS Infratest hat ergeben, dass knapp 60 Prozent aller deutschen Autofahrer ihre Sehstärke überschätzen. Das häufigste Problem ist dabei das Sehen in der Dämmerung oder Dunkelheit.

Bei Apollo bieten wir Ihnen unseren kostenlosen Sehtest Pro an, bei dem Sie schnell und unkompliziert Ihre Sehstärke überprüfen lassen können – am besten gleich hier online einen Termin vereinbaren.

Anzeichen richtig deuten

Auf diese Anzeichen sollten Sie achten, die auf ein vermindertes Sehvermögen hindeuten:

  • Ihre Augen ermüden schnell
  • Sie erkennen Straßenschilder später als gewohnt
  • Entgegenkommende Autos sind viel näher als gedacht
  • Nachtfahrten oder längere Strecken strengen Sie mehr an als gewohnt
  • Kopfschmerzen
  • Tränende oder trockene Augen

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome aufweisen, sollten Sie sich zur Sicherheit an einen Optiker oder Augenarzt wenden, um die Sehkraft überprüfen zu lassen. Die richtige Sehhilfe kann lebensrettend sein.

Risikofaktor Wetter

Schlechte Sichtverhältnisse wie Regen, Nebel oder Dunkelheit sind Risikofaktoren für alle Verkehrsteilnehmer, aber auch blendende Scheinwerfer von entgegenkommenden Autos. Sogar gesunde Augen haben in der Dämmerung oder nachts Probleme, da sich Kontrastempfindlichkeit und Sehschärfe verringern. Liegt zusätzlich noch eine Sehschwäche vor, steigt das Unfallrisiko enorm. Daher ist es wichtig, immer die eigene Sehhilfe dabei zu haben. Am besten deponiert man ein ausgemustertes Modell als Ersatzbrille im Handschuhfach, solange die Dioptrienwerte nicht zu stark abweichen.

Nicht ablenken lassen

Gerade Autofahrer haben spezielle Sehanforderungen. Der schnelle Blickwechsel zwischen Straße, Navi und Armaturenbrett erfordert Höchstleistung von den Augen. Umso wichtiger ist es, unnötige Ablenkungen zu vermeiden, insbesondere durch das Handy. Das Telefonieren per Freisprechanlage oder Headset ermöglicht dem Fahrer, die Hände am Lenkrad und die Augen auf der Fahrbahn zu behalten, um bei Gefahren schneller reagieren zu können. Auch das Hörvermögen ist von großer Bedeutung, damit man Warngeräusche wie Hupen